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Woche 15 - Tiefpunkt. Wenig Motivation. Graues, hartnäckiges Wetter.

  • Autorenbild: Matthias Fröhlich
    Matthias Fröhlich
  • vor 8 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Ja, Woche 15 war eine Herausforderung. Kälte ist das Eine. Aber wenn sich die Sonne tagelang gar nicht zeigt, zehrt das. Genau das habe ich Mitte Woche gemerkt. Ich war schlapp, hatte kaum Energie und fühlte mich richtig unwohl.

Die beste Therapie dagegen war… Feuer. Kein Witz.

Wir standen an einem wunderschönen Platz in einem Yachthafen und durften dort die Grill-Stuga benutzen. Zwei Abende verbrachten wir an diesem Ort. Und diese zwei Abende haben mehr geholfen als jeder Ruhetag im Van. Dazu gleich mehr.


Schaue doch noch unser Video zur Woche 15 an. Klicken und geniessen.


Am Anfang der Woche besuchten wir die Wikinger-Ausstellung in Jelling. Eindrücklich und sehr informativ. Und bei einem klassischen Brettspiel wurden wir plötzlich wieder zu Kindern. Genau das Richtige, denn draussen spielte das Wetter nicht mit. Es regnete zwar nicht, was angenehm war, aber der Wind und die fehlende Sonne machten die Tage schwer. Nicht unsere Lieblingsbedingungen.


Einen Tag später wieder Geschichte, aber ganz anders: Aarhus und „Den Gamle By“.Ein Freilichtmuseum mit Häusern aus verschiedenen Epochen. Es wirkte überhaupt nicht wie Kulisse. Man konnte förmlich spüren, wie die Menschen damals gelebt haben. Wirklich stark gemacht.

Trotz grauem Himmel fanden wir jeden Tag ein kleines Highlight. Und zwar Stellplätze. Für viele eine Nebensache, für uns ein grosser Teil dieser Reise. Besonders die Häfen haben es uns angetan. Die Dänen wissen, wie man mit Wohnmobilisten umgeht. In fast jedem Hafen gibt es offizielle Plätze.

Und ich, dank meiner nautischen Zeit bei Pro Nautik, stand da teilweise wie ein kleines Kind und habe mir Stege, Boote und Hafenanlagen angeschaut. Diese Orte haben einfach etwas Beruhigendes.


So fanden wir auch unseren persönlichen Traumplatz im Norden von Dänemark. Wieder standen wir ganz alleine. Und wir durften eine Grill-Stuga benutzen.

Da musste man mir nichts zweimal sagen.

Wie ein kleiner Pfadfinder kümmerte ich mich ums Feuer. Natürlich nicht mit Feuerzeug. Zündstein, Holzspäne und Geduld. Ganz ohne Papier. Als die Flammen endlich brannten, war die Stimmung sofort eine andere. Das Kind in mir war zufrieden und die Laune schoss nach oben. Es tat richtig gut. So gut, dass wir gleich zwei Nächte geblieben sind.


Gegen Ende der Woche zog es uns dann an den nördlichsten Punkt Dänemarks: Skagen. Hier trifft die Nordsee auf die Ostsee. Im Winter weniger spektakulär als auf den Bildern, aber der Gedanke allein ist speziell. Und irgendwo da draussen, auf der anderen Seite des Wassers, liegt Schweden.


Dort kommen wir am Montag an.



 
 
 

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