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Woche 21 – Schock an der Zapfsäule
Die neue Woche begann eigentlich harmlos. Schweden verabschiedete uns noch einmal mit dem wohl schönsten Naturereignis, das wir je gesehen haben: Aurora Borealis. WOW. Für uns hiess es: tschüss Schweden, hallo Finnland.Von Boden ging es weiter nach Oulu – die fünftgrösste Stadt Finnlands. Oulu wirkt modern, jung und irgendwie entspannt. Viel Raum, viel Natur und trotzdem eine echte Stadt. Besonders die Lage am Meer und die weiten Uferbereiche geben dem Ganzen etwas Offenes. K

Matthias Fröhlich
vor 5 Stunden2 Min. Lesezeit


Woche 20 – Festgefahren im Paradies
Wow. Nach dem Nordkapp dachten wir ehrlich: Das wird diese Woche niemand mehr toppen. Tja. Stunden später steckten wir mitten im Paradies fest. Räder drehen durch, wir knien im Schnee, schaufeln wie die Weltmeister und fluchen leise vor uns hin. Sehr leise natürlich. Nach gut zwei Stunden buddeln, schwitzen und hoffen kam der Moment: ein Ruck, ein bisschen mehr Gas, Zähne zusammenbeissen – und wir waren frei. Und erst dann haben wir realisiert, wo wir eigentlich gelandet sind

Matthias Fröhlich
vor 6 Tagen3 Min. Lesezeit


Woche 19 – Das Nordkapp ruft. Schaffen wir es auch?
Wir sitzen in Kiruna am Feuer, Raclette in der Pfanne. Neben uns ein Pärchen aus der Schweiz. Kennengelernt hier oben, ebenfalls mit einem Van unterwegs. Und das Lustige: auch ein Tourne Mobil wie wir. Die Gespräche hören kaum auf. Geschichten vom Unterwegssein, vom Leben im Van, vom Reisen. Ein richtig schöner Abend am Feuer. Am nächsten Morgen kommen wir vor lauter Quatschen erst gegen Mittag los. Aber kein Stress. Unser Ziel ist das Nordkapp, geplant für Dienstag oder Mitt

Matthias Fröhlich
15. März3 Min. Lesezeit


Woche 18 – statt Lofoten: Flucht aus Norwegen
Die 18. Woche unserer Europatour hatte es in sich. Nach dem norwegischen Frühling in der Woche davor starteten wir wieder bei Minusgraden im tiefsten Winter. Dazu Traumwetter und ein Sonnenaufgang wie aus dem Bilderbuch. Die Stimmung im Van war entsprechend gut. Doch es kam anders. Nur 24 Stunden später änderte sich alles. Regen, Warnungen vor Glatteis und von mehreren Seiten die klare Empfehlung, die Lofoten im Moment besser nicht anzusteuern. Also Planänderung. Statt Richtu

Matthias Fröhlich
8. März3 Min. Lesezeit


Woche 17 - Plötzlich Frühling in Norwegen
Die Woche begann unspektakulär. Start war in Schweden, genauer in Torsby. Ziel: Norwegen.Wieder einmal hiess es Strom abstecken, Starlink verstauen, Isomatten einpacken. Dann ging es los. Nicht über Autobahnen oder Schnellstrassen, sondern über kleine Strassen, Nebenwege und viel Schnee. Wir tuckerten Richtung Grenze, die schnell erreicht war. Ein kleines Schild, komplett unspektakulär. Hallo Norwegen. Auch wenn es nur wenige Kilometer waren, zeigte sich das Land sofort ander

Matthias Fröhlich
1. März2 Min. Lesezeit


Woche 16 – Schweden, wir kommen
Die Nacht rüttelte am Van, als wollte uns Dänemark nicht gehen lassen. Windböen, wenig Schlaf und trotzdem dieser Blick aus dem Fenster direkt auf die Fähren. Eigentlich ein Traumplatz. Ohne Sturm wäre es wohl mucksmäuschenstill gewesen. Unsere Laune blieb trotzdem oben. Wir freuten uns auf Schweden wie kleine Kinder. Vielleicht, weil wir innerhalb von anderthalb Jahren schon zum vierten Mal hierher unterwegs waren. Dieses Land hat uns gepackt. Wir haben bereits viele Ecken g

Matthias Fröhlich
22. Feb.3 Min. Lesezeit


Woche 15 - Tiefpunkt. Wenig Motivation. Graues, hartnäckiges Wetter.
Ja, Woche 15 war eine Herausforderung. Kälte ist das Eine. Aber wenn sich die Sonne tagelang gar nicht zeigt, zehrt das. Genau das habe ich Mitte Woche gemerkt. Ich war schlapp, hatte kaum Energie und fühlte mich richtig unwohl. Die beste Therapie dagegen war… Feuer. Kein Witz. Wir standen an einem wunderschönen Platz in einem Yachthafen und durften dort die Grill-Stuga benutzen. Zwei Abende verbrachten wir an diesem Ort. Und diese zwei Abende haben mehr geholfen als jeder Ru

Matthias Fröhlich
15. Feb.2 Min. Lesezeit


Woche 14 – Niederlande, Deutschland, Dänemark!
Nach über 90 Tagen unterwegs ist etwas passiert, womit wir am Anfang nicht gerechnet haben: Es ist Alltag eingekehrt. Und zwar ein guter. Nicht langweilig. Eher ruhig. Eingespielt. Die Handgriffe sitzen. Kaffee, Hundespaziergang, Strom anschliessen, wieder abbauen – alles läuft automatisch. Wäsche waschen dauert plötzlich nicht mehr drei Stunden und Nerven, sondern einfach eine Maschine und ein Gespräch. Der wenige Platz fühlt sich nicht mehr klein an. Eher passend. An unsere

Matthias Fröhlich
8. Feb.2 Min. Lesezeit


Woche 13 - 90 Tage unterwegs. Vier Länder. Eine Woche voller Geschichten
90 Tage unterwegs. Halbzeit? Gut möglich. Und dann kam diese Woche. Vier Länder in fünf Tagen. Klingt nach Hektik, fühlte sich aber erstaunlich rund an. Das aktuelle Video dazu, findet ihr übrigens bei Youtube! Gestartet sind wir in England, mit einem kurzen Abstecher zu Stonehenge. Gross, wuchtig, beeindruckend. Und ziemlich voll. 28 Euro Eintritt pro Person. Für Steine. Kann man machen. Wir haben uns für die entspannte Variante entschieden und sind einfach am kleinen Zaun s

Matthias Fröhlich
1. Feb.3 Min. Lesezeit


Woche 12 - Viel Grün. Viel Regen. Und ein kaputtes Klo.
Irland war für uns kein Love-Match. Nicht alles schlecht. Aber auch nicht das, was wir gesucht haben. Wir sind mit Neugier auf die Insel gefahren. Mit Vorfreude. Mit dem Wunsch nach rauer Natur, Herzlichkeit und Vanlife-Momenten, die hängen bleiben. Bekommen haben wir vor allem Regen. Viel davon. Und ein Bauchgefühl, das sich früh meldete und blieb. Dublin fiel für uns schnell raus. Hunde im öffentlichen Verkehr ein No-Go. Also weiter Richtung Westen. In der Hoffnung, dass Ir

Matthias Fröhlich
25. Jan.2 Min. Lesezeit


Woche 11 - Irland. Gesehen, gespürt – und noch unterwegs.
Ganz am Anfang war Irland… schwierig. Mal so, mal so. Als wir in Nordirland ankamen, fühlte es sich sofort falsch an. Kein klarer Grund. Kein konkretes Ereignis. Einfach dieses leise Signal im Bauch. Hier bleiben wir nicht lange. Nordirland liessen wir zügig hinter uns. Irgendwie alles vertraut. Fast wie Grossbritannien. Und doch wieder nicht. Schwer zu greifen. Belfast nahmen wir trotzdem mit. Das Titanic Museum war stark. Ruhig, eindrücklich, gut gemacht. Definitiv ein Besu

Matthias Fröhlich
18. Jan.2 Min. Lesezeit


Woche 10 - Zwischen Stille und Stempel – eine Woche im Wartemodus
Diese Woche war leise. Und genau das tat gut.Wir blieben länger stehen, bewegten uns weniger und liessen Tage einfach laufen. Nach den vielen Eindrücken davor fühlte sich das richtig an. Ein fixer Termin stand trotzdem an. Der Tierarzt. Nicht wegen Krankheit, sondern wegen Papier. Stempel, Aussagen, Meinungen. Jede korrekt, aber nie gleich. Genau diese Unsicherheit begleitete uns die ganze Woche. Wir hörten zu, fragten nach, liessen uns alles erklären. Am Ende hatten wir mehr

Matthias Fröhlich
11. Jan.2 Min. Lesezeit


Woche 9 - Schnee, Stille und Geschichte.
Schottland meinte es ernst mit uns.Nicht ein bisschen Winter. Sondern richtig. Wir standen morgens auf und alles war weiss. Der Van. Die Strasse. Die Landschaft. Diese Art von Schnee, die Geräusche schluckt. Still. Schwer. Ehrlich. Genau das, was wir an diesem Land mögen. Mehr oder weniger. Fahren wurde langsamer. Bedachter. Kein Stress. Kein Drängeln. Einfach rollen lassen. Linksverkehr hin oder her. Wenn es schneit, sind alle gleich vorsichtig. Ein besonderer Ort diese Woch

Matthias Fröhlich
4. Jan.1 Min. Lesezeit


Woche 8 - Zwischen Kathedrale, Küste und Highlands
Woche acht führte uns noch einmal mitten hinein in Geschichte, bevor es endgültig ruhiger wurde. Unser erster Halt war die Durham Cathedral in Durham . Die Kathedrale thront über der Stadt und ist schon von Weitem präsent. Dass hier Szenen für Harry Potter gedreht wurden, wissen viele. Ich bin kein Fan und habe keinen der Filme gesehen. Trotzdem wirkt dieser Ort. Die Dimensionen, die Steine, das Licht. Man steht drin und wird automatisch leiser. Durham selbst ist überschauba

Matthias Fröhlich
29. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Woche 7 - Linksverkehr, Pubs und Winterruhe
Calais liegt hinter uns. Frankreich abgeschlossen, England voraus. Wer mit Hunden nach Grossbritannien will, kommt daran nicht vorbei. Der erste Pflichtpunkt ist die Bandwurmkur. Also Tierarzt in Calais, kurz vor der Fähre. Stempel in den Ausweis, Uhrzeit passt, Thema erledigt. Ruhig, sauber, professionell. Danach fühlt sich der Kopf frei an für das, was kommt. Mit P&O Ferries setzen wir über. Die Pet Lounge macht den Unterschied. Kein Stress, kein Gedränge, Platz für Mensch

Matthias Fröhlich
20. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Woche 6 - Porto, Santiago und viele Kilometer dazwischen.
Sechs Wochen unterwegs. Kaum zu glauben. Und gleichzeitig fühlt es sich an, als wären wir genau da, wo wir sein sollen. Gestartet sind wir in Porto. Eine Stadt, die wir mögen. Dieses Mal ohne grosses Programm. Ein letzter Kaffee, ein kurzer Spaziergang, ein Blick über den Douro. Dann war klar: weiter. Nicht aus Unruhe, sondern weil die Reise ruft. Spanien liegt dazwischen. Viel Strecke, wenig Drama. Rastplätze, kurze Stops, Hunde raus, Hunde rein. Milo und Mooi haben den Rhyt

Matthias Fröhlich
14. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Woche 5 – zwischen Rally, Lissabon und dem Gefühl von Freiheit
Woche fünf war ein Mix aus Staub, Wind und Stadtenergie. Erst die Rally direkt vor unserem Platz, dann Sagres mit seinen Klippen und der Ruhe am Ende Europas. Danach Lissabon: Über die berühmte Brücke in die Stadt, dichter Verkehr, viel Leben, viel Licht – aber auch viele Leute, die einen ansprechen. Trotzdem schöne Tage, Glühwein bei 20 Grad und zwei zufriedene Hunde.

Matthias Fröhlich
7. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Milos Wochenrückblick: Von Strandpfoten bis Ankerfriedhof
Hallo, ich bin Milo. Der mit den langen Ohren. Seit dem 2. November 2025 bin ich mit meiner kleinen Schwester Mooi auf grosser Europatour. Und ganz ehrlich: Ich liebe es. Aber Woche vier… die hatte es in sich. Wir starteten in Cádiz . Eine alte Hafenstadt ganz im Süden Spaniens mit rund 115000 Einwohnern. Viele enge Gassen, viel Geschichte. Für mich zählt vor allem: Sand unter den Pfoten und Meer direkt vor dem Parkplatz. Wir standen nämlich direkt am Strand. Für mich der per

Go! Milo Go!
30. Nov. 20252 Min. Lesezeit


Woche 3 – Freila, Sonne und ein Navi mit Humor
Woche drei fühlte sich nach Ankommen an. Nach einem Rhythmus, der langsam greift. Nicht mehr jeden Tag viele Kilometer runterspulen, sondern den Tag nehmen, wie er kommt. Kaffee, Blick in die Landschaft, ein erster Spaziergang mit den Hunden. Genau so startete die Woche in Freila. Ein kleines Dorf oberhalb des Stausees Negratin. Ruhig, warm, ein bisschen wie eine Mini-Version vom Grand Canyon. Wir sassen draussen, frühstückten und machten ein paar Stunden Büroarbeit. So macht

Matthias Fröhlich
23. Nov. 20252 Min. Lesezeit


Woche 2 – ausgesperrt, unterwegs und ein Hunde-Resort
Die zweite Woche fühlt sich schon viel vertrauter an. Wir sind im Rhythmus, hängen nicht mehr an einem Ort fest und rollen gefühlt leichter durch Spanien. Die Landschaft wechselt ständig. Orangenhaine, Berge, weite Ebenen. Und mittendrin wir zwei, Milo und Mooi und unser Bäri. Ein Highlight war der Hunde-Campingplatz in Ondara. Ein Platz, der Hunde nicht nur duldet, sondern richtig ernst nimmt. Grosse Freilaufzonen, Parcours, viel Platz zum Rennen. Mooi schaltete sofort in de

Matthias Fröhlich
15. Nov. 20252 Min. Lesezeit
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