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Woche 2 – ausgesperrt, unterwegs und ein Hunde-Resort

  • Autorenbild: Matthias Fröhlich
    Matthias Fröhlich
  • 15. Nov.
  • 2 Min. Lesezeit

Die zweite Woche fühlt sich schon viel vertrauter an. Wir sind im Rhythmus, hängen nicht mehr an einem Ort fest und rollen gefühlt leichter durch Spanien. Die Landschaft wechselt ständig. Orangenhaine, Berge, weite Ebenen. Und mittendrin wir zwei, Milo und Mooi und unser Bäri.

Ein Highlight war der Hunde-Campingplatz in Ondara. Ein Platz, der Hunde nicht nur duldet, sondern richtig ernst nimmt. Grosse Freilaufzonen, Parcours, viel Platz zum Rennen. Mooi schaltete sofort in den „ich hab hier alles im Griff“-Modus. Milo wollte am liebsten gleich einziehen. Für uns war es ein Ort zum Durchatmen. Ein Kaffee in der Hand, Hunde am Rennen, Sonne im Gesicht. Genau so hatten wir uns diese Reise vorgestellt.

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Zwischendurch fuhren wir durch richtig schöne Natur. Lange Strecken ohne Verkehr, diese warmen Farben, die man nur in Spanien bekommt. Ab und zu ein kurzer Halt, Drohne hoch, Hunde raus, weiter. Wir haben beide gemerkt, wie gut uns dieses Treibenlassen tut.

Und dann kam unsere kleine Pleite der Woche. Unser Sicherheitskonzept ist eigentlich top. Alarmanlage, GPS, Ketten an den Türen und Mooi als lebende Sirene. Dumm nur, wenn man am Abend die Ketten dranhängt und am Morgen vergisst, sie wieder zu lösen. Die Vordertüren entriegelten zwar – nur öffnet man halt nicht, wenn noch eine Kette drin hängt. Und wir standen draussen. Schlüssel im Van. Kaffee im Van. Alles im Van.

Mit etwas Akrobatik, einem leisen Fluch und einem blauen Fleck schafften wir es rein. Wie genau, verraten wir nicht. Aber wir wissen jetzt: Unsere Absicherung funktioniert sogar gegen uns selbst.

Einmal mussten wir noch flüchten. Der Platz klang zuerst ideal, bis uns der Gestank fast vom Stuhl gehauen hat. Also wieder einpacken und weiter. Kein Drama, eher ein Moment zum Lachen. Wir lernen: Manchmal entscheidet die Nase.

Woche zwei war ein Mix aus Natur, kleinen Pannen, guten Plätzen und viel Freiheit. Wir kommen langsam an. Nicht an einem Ort, sondern im Unterwegssein.


 
 
 

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